Die grüne Seite der Stadt am Ozean

Natur in Pornichet: Spaziergänge, Küstenwege und Slow Life

Die Luft trägt Salz und den Duft der Pinien zugleich. In Pornichet sieht man als erstes sofort den Ozean, doch ein Blick in die Baumwipfel oder ein Spaziergang entlang eines Pfades genügt, damit die Natur ihr anderes Gesicht zeigt. Zwischen wilder Küste, jahrhundertealten Wäldern und empfindlichen Dünen entfaltet sich eine überraschend grüne Stadt am Ozean. Man entschleunigt, atmet tief durch und folgt einfach dem Weg.

 

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Dort, wo die Küste flüstert

Küstenpfade und malerische Landspitzen in Pornichet

Die Pointe du Bé entdeckt man am besten an einem Frühlingsmorgen, wenn sich der Nebel noch zwischen den Pinien hält. Die salzige Meeresluft mischt sich mit Harzduft, schattige Wege schlängeln sich zwischen den Häusern hindurch, und der Blick fällt immer wieder auf den Ozean. Man folgt entspannt dem Küstenweg. Hinter jeder Kurve eröffnet sich eine neue Perspektive, jeder Felsen erzählt von der fließenden Grenze zwischen Land und Meer.

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Etwas weiter spielt die Pointe de Congrigoux mit dem Licht. Die Bäume filtern die Sonnenstrahlen und werfen bewegte Muster auf den Boden, bis sich plötzlich ein weiter, stiller Horizont öffnet. Es ist einer dieser Aussichtspunkte, an denen man gar nicht anders kann als stehenzubleibt und einfach zu schauen. Der Küstenwanderweg GR34, auch Zöllnerpfad genannt, setzt diese Wanderung kilometerweit fort — zwischen Felsen, Heidelandschaft und salziger Gischt. Hier zeigt Pornichet seine wildeste Seite, jene, die man vom Strand aus kaum vermuten würde.

 

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Zurück ins Grüne

Alte Wälder, Heckenlandschaften und geschützte Dünen in Pornichet

Man muss das Stadtzentrum nicht einmal verlassen, um wieder näher an die Natur zu kommen. Die Wäldchen Bois Joli und Bois des Evens bilden zwei grüne Ruheoasen, in denen jahrhundertealte Bäume natürliche Gewölbe bilden. Orte zum Spazieren, Verweilen und Zeitvergessen. Hier atmet Pornichet in einem langsameren Rhythmus.

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Etwas weiter entfernt führen markierte Wanderwege durch ein anderes Pornichet. Der Weg Les Coteaux d’Ermur (7,8 km) schlängelt sich durch bewaldete Landschaften und ländliche Wege, wo die Gemeinde noch immer Spuren ihrer landwirtschaftlichen Vergangenheit bewahrt hat. Auf 15,5 km verbindet die Wanderung Zwischen Stränden und Bocage-Landschaften Dünen, Küste und typische Heckenlandschaften zu einem Rundweg, der tiefe Einblicke in die Natur der Region bietet.

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Die sogenannte Graue Düne und Lande de Cavaro ergänzen dieses Naturmosaik mit sandigen Wegen und erinnern an ein empfindliches Dünensystem, das die Stadt aktiv schützt. Pornichet ist die erste Destination an Frankreichs Atlantikküste, die sich der Green Destinations-Zertifizierung angeschlossen hat und dabei über 75 Nachhaltigkeitskriterien erfüllt: restaurierte Dünen, geschützte Bäume, saubere Strände und langfristiger Umweltschutz.

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Bei Ebbe zeigt das Watt eine ganz eigene Welt. Das Muschelsammeln bei Ebbe gehört hier zum Alltag — für Urlauber ebenso wie für Einheimische. Etwa anderthalb Stunden vor Niedrigwasser zieht man los, sammelt Venusmuscheln und Wellhornschnecken auf und achtet sorgfältig darauf, jeden Stein wieder an seinen Platz zurückzulegen. Am Strand von Bonne Source reicht der Sand so weit hinaus, dass der Horizont selbst weiter weg zu rücken scheint.

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Zu Fuß, mit dem Fahrrad, nach seinem eigenen Rhythmus

Naturwege und Outdoor-Routen in Pornichet

Um diese Natur wirklich zu erleben, braucht es nur bequeme Schuhe oder ein Fahrrad.

Entdecken Sie eine Region in ihrer ganzen natürlichen Vielfalt, von der Brière bis zum Ozean.